Das Glasi-Quartier wird gemeinsam von den Partnern Steiner AG, Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) und Logis Suisse AG entwickelt, geplant und gebaut. Es bietet viel Platz zum Wohnen, Arbeiten und Sein. Vorgesehen sind sowohl kostengünstige Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen, grosse und kleine Räume für Unternehmen und Gewerbebetriebe. Restaurants, Läden, ein Hotel, ein Pflegezentrum, Büros und Gewerbebetriebe gehören zum Quartier. Sie konzentriereren sich entlang der Schaffhauserstrasse und in den Erdgeschossen, die vor allem der Versorgung des Quartiers dienen.

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Virtueller 360° Rundgang

ZUM RUNDGANG

Mit dem städtebaulichen Entwurf von Duplex Architekten aus Zürich sind bestmögliche Voraussetzungen für ein lebendiges Quartier gegeben. Damit es sich im neuen Quartier von Bülach künftig gut leben lässt, sind sie mit besonders grosser architektonischer Sorgfalt ans Werk gegangen und haben mit Bedacht vielfältige Freiräume gestaltet: Die 21 Gebäude des neuen Quartiers haben sie in ein Netz aus strahlenförmigen Strassen gesetzt, die wie bei einem Linolschnitt aus der Gebäudemasse herausgeschnitten sind.

An den Kreuzungspunkten entstehen vier Plätze mit jeweils eigenem Charakter. Auch die Gebäude zeichnen sich durch charakteristische Eigenheiten aus, dennoch sind sie sensibel aufeinander – und auf ihre Umgebung – abgestimmt. Markanter Blickpunkt des Quartiers wird ein Hochhaus, das von Wild, Bär, Heule Architekten gebaut wird. Das neue Quartier beruht auf einer fein austarierten Balance von Vielfalt und Einheit.

Von Zwischenräumen und Rändern

Die ArchitektInnen sind bei der Planung der Gebäude nicht von einzelnen Objekten ausgegangen, sondern von den Zwischenräumen. In einer ersten Phase haben sie die Wohnungen um vier Plätze herum entworfen, danach die Wohnungen an den Rändern des Areals und in einem dritten Schritt diejenigen an den Strassen. So ist eine starke Kollektion von Gebäuden entstanden.

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Das neue Quartier beruht auf einer fein austarierten Balance von Vielfalt und Einheit. Damit sind bestmögliche Voraussetzungen für ein lebendiges Quartier gegeben. Vielfältige Begegnungen werden möglich: An den vier Plätzen konzentrieren sich Läden, Restaurants und die öffentlichen und gemeinschaftlichen Nutzungen. Die Aussenräume bleiben vorwiegend den Fussgängerinnen und Velofahrern vorbehalten, denn der Autoverkehr wird an den beiden Eingängen zum Areal direkt in die Tiefgarage geleitet. Anlieferungen sind möglich, Besucherparkplätze sind vorhanden.

Vielfältige Gebäude

Die 21 Gebäude des Glasi-Quartiers sind unverkennbar Teil der städtebaulichen Gesamtidee, gleichzeitig zeichnen sie sich aber durch individuelle Eigenheiten aus. So entsteht eine Gebäudekollektion, die ein breites Spektrum von Wohnungstypen bietet, darunter auch Sonderformen fürs Wohnen im Alter oder für grosse Wohngemeinschaften. Künftig leben Junge und Ältere, Singles, Paare und Familien im Glasi. Ein substantieller Anteil der Räumlichkeiten ist für die gewerbliche Nutzung vorgesehen.

Zentrales Element der Gestaltung des Glasi-Quartiers sind vier Plätze. Jeder hat ein eigenes Gesicht, alle machen Begegnungen möglich und laden zum Spielen und Verweilen ein. Zum städtischen Flair gehören auch Bäume, die Schatten spenden. An verschiedenen Stellen im Quartier wachsen Wiesen und Sträucher, entlang der Gleise wird ein neuer Weg mit Bäumen und wildwachsenden Pflanzen angelegt.

Glasi-Platz
Wer vom Bahnhof her ins Glasi-Quartier kommt, betritt zuerst den Glasi-Platz. Der Platz ist gepflastert und teilweise von Bäumen gesäumt. Hier treffen sich die Menschen am Gemüse- oder Flohmarkt oder siebesuchen eine Freiluft-Theateraufführung

Henri-Cornaz-Platz
Auf dem terrassierten Henri-Cornaz-Platz kommen Jung und Alt zusammen. Unter frei stehenden Bäumen rollen die Boulekugeln und spielen die Kinder. Am Platz liegen Gemeinschaftsräume und eine Kinderkrippe. Der Platz ist nach dem Besitzer und Verwaltungsrat der Glashütte Bülach von 1917 bis 1948 benannt.

Piazza Santeramo
Die süditalienische Stadt Santeramo in Colle ist Partnerstadt von Bülach. Sie leiht der Piazza Santeramo ihren Namen. Angelehnt an das Leben im südlichen Nachbarland ist die Piazza als eleganter Stadtsalon konzipiert.

Ahornhof
Der Ahornhof ist eine grüne Oase in der Stadt. Mehrere Wohnhäuser umschliessen ihn, Balkone und dicht bepflanzte Gartenzimmer richten sich auf ihn aus. Er ist Spielwiese, Liegewiese und Ort der Zusammenkunft in einem.